• Verena Katharina Seidl

Warum wir wieder zu mehr Achtsamkeit finden dürfen

Aktualisiert: Sept 21

Achtsamkeit bedeutet nicht unbedingt auf dem Meditationskissen zu sitzen und "Ohhhm" zu chanten. Bereits in den kleinen Momenten des Alltags können wir Achtsamkeit einbauen:


Wir hetzen von A nach B, frühstücken kaum noch, trinken den morgendlichen Kaffee vor dem Badezimmerspiegel, telefonieren während dem Einkaufen, essen während dem Arbeiten.


Alles soll nur noch schneller, besser und zeiteffizienter funktionieren, denn: Zeit ist Geld und Multitasking heißt das neue Zauberwort. Wir verfallen in eine Art Tunnelblick, sind gedanklich überall anders, nur nicht im gegenwärtigen Moment und bei der aktuellen Tätigkeit, die wir ausüben.


Als Folge dieses unbewussten Lebensstils entsteht Stress und der Körper rebelliert recht bald mit ersten Symptomen und Krankheitsbildern auf dieses Hetzen und zwingt uns höflich, aber doch bestimmt, dazu, einen Gang zurückzuschalten.


Wir vergessen in der Hetze des Alltags darauf, welchen Einfluss unsere Gedanken und unsere Gefühle eigentlich auf unser Leben haben. Der Grund dafür, warum wir uns folglich auch den Umständen des Lebens oft ausgeliefert fühlen, ist, dass wir in eine Art Autopilotmodus verfallen und nur noch funktionieren.

Vielen Menschen ist (noch) nicht bewusst, dass sie selbst den Schlüssel in der Hand haben und dass ein bisschen mehr Achtsamkeit mit sich selbst zu einem ausgeglichenen, harmonischen und selbstbestimmten Leben beitragen kann. Denn dorthin, wo wir unsere Aufmerksamkeit lenken, fließt auch unsere Energie und somit unsere Kraft.


"Energie folgt der Aufmerksamkeit."


Dieser Satz ist nicht nur ein guter Leitfaden für ein selbstbestimmtes Leben, sondern auch die Antwort auf die Frage, warum uns mehr Achtsamkeit im Alltag guttun würde. Wenn wir achtsam mit unseren Gedanken, Gefühlen und Handlungen sind, dann sind wir bei uns und in unserer vollen Kraft. Wir übernehmen Verantwortung für unser Leben und verstehen, dass wir selbst die Schöpfer unserer Realität sind.


Das heißt gleichzeitig, dass wir durch mehr Achtsamkeit aufhören, die Ursachen für unsere (vermeintlich) negativen Erfahrungen und Erlebnisse im Außen zu suchen und vermehrt den Blick nach innen wenden und diese Probleme an der Wurzel packen – nämlich indem wir unser Denken, Fühlen und Handeln bewusst und ohne Bewertung beobachten und verändern.


Achtsamkeit beginnt also bei dir und nicht am Meditationskissen.


 

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